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Suchbegriff: Globale Handelsentwicklungen

Der deutsche DAX-Index erholte sich nach einem Rückgang am Vormittag von seinen Verlusten am Nachmittag und schloss mit einem Minus von 0,8 % bei 24.508 Punkten. Die Erholung wurde durch die Rede von US-Präsident Trump auf dem Weltwirtschaftsforum beeinflusst, in der er seinen Anspruch auf Grönland bekräftigte, aber versprach, keine Gewalt anzuwenden. Die US-Märkte verzeichneten erhebliche Verluste, wobei der S&P 500 aufgrund der Ankündigung Trumps, im Streit um Grönland Zölle gegen acht europäische Länder zu verhängen, seinen schlimmsten Tag seit Oktober 2025 erlebte.
Die EU-Gesetzgeber haben beschlossen, die Ratifizierung des Mercosur-Handelsabkommens zu verschieben, indem sie ein Rechtsgutachten des Europäischen Gerichtshofs einholen, was bis zu zwei Jahre dauern könnte. Das Abkommen, das über 25 Jahre lang verhandelt wurde, würde die Zölle zwischen der EU und den Mercosur-Ländern (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay) abschaffen. Die Verzögerung ist auf den Widerstand europäischer Landwirte zurückzuführen, die sich über billige Importe sorgen, sowie auf Umweltverbände, die die Abholzung des Amazonasgebiets befürchten. Die Europäische Kommission unterstützt das Abkommen als wesentlich für die europäische Souveränität und die Beziehungen zu Lateinamerika.
Die Europäische Union hat durch ihren Handelskommissar Maroš Šefčovič bedeutende Reformen des Meistbegünstigungsprinzips der WTO vorgeschlagen und fordert mehr Flexibilität bei Zollanpassungen auf der Grundlage von Gegenseitigkeit und Marktöffnung. Der Vorschlag stellt eine erhebliche Abkehr von der traditionellen Verteidigung des Meistbegünstigungsprinzips durch die EU dar und erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Kritik an Ländern wie China und den USA wegen unfairer Handelspraktiken. Der Schritt stößt bei einigen Handelspartnern auf Kritik, die darin eine Untergrabung des Grundprinzips der Gleichbehandlung im globalen Handel sehen.
EU-Kommissar Maroš Šefčovič argumentiert, dass die Welthandelsorganisation vor ihrer schwersten Krise steht und dringend reformiert werden muss, um den Herausforderungen des Handels im 21. Jahrhundert gerecht zu werden. Er erklärt, dass die aktuellen WTO-Regeln strukturelle Handelsungleichgewichte schaffen und keine fairen Ergebnisse liefern. Er fordert eine Modernisierung der Zollverpflichtungen, die Beseitigung von Marktasymmetrien und eine flexiblere Governance, um sicherzustellen, dass die Organisation relevant und effektiv bleibt.
Das Europäische Parlament hat beschlossen, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur zur rechtlichen Überprüfung an den Europäischen Gerichtshof zu verweisen, was die Umsetzung um zwei Jahre verzögern und möglicherweise zum Scheitern des Abkommens führen könnte. Die Entscheidung hat gemischte Reaktionen ausgelöst: Befürworter wie Deutschland und Spanien verweisen auf geopolitische Notwendigkeit und Handelsdiversifizierung, während Gegner unter Führung Frankreichs negative Auswirkungen auf die heimische Landwirtschaft befürchten. Der EuGH wird die rechtliche Vereinbarkeit und die Umweltbestimmungen des Abkommens prüfen.
Der deutsche DAX-Index ist um über 1 % auf 24.459 Punkte gefallen und hat damit fast alle Gewinne aus der Neujahrsrallye wieder eingebüßt, was in erster Linie auf die Ankündigung zusätzlicher Zölle für europäische Länder durch US-Präsident Trump zurückzuführen ist. Marktanalysten von Helaba und QC Partners sehen wenig Hoffnung für eine sofortige Erholung und verweisen dabei auf geopolitische Unsicherheiten und fehlende positive Marktimpulse. Das Weltwirtschaftsforum in Davos dürfte kaum für Entspannung sorgen, da Trump dort eine Rede halten und sich mit Wirtschaftsführern treffen wird.
Der deutsche DAX-Index ist um 1,4 % auf 24.352 Punkte deutlich zurückgegangen, wodurch die Gewinne der Neujahrsrallye fast vollständig zunichte gemacht wurden und er gegenüber dem Rekordhoch der Vorwoche um über 1.000 Punkte gefallen ist. Der Rückgang ist auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zurückzuführen, zusätzliche Zölle für europäische Länder zu erheben, was einen Abwärtstrend an den globalen Märkten ausgelöst hat. Marktanalysten erwarten eine begrenzte Erholung, da die geopolitische Unsicherheit anhält, wobei die Aufmerksamkeit auf Trumps bevorstehende Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gerichtet ist.
US-Finanzminister Scott Bessent erklärte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank, ihn kontaktiert habe, um die Bank von einer Analystenstudie zu distanzieren. Der Bericht, verfasst von George Saravelos von der Deutschen Bank, deutete an, dass europäische Investoren, die US-Anleihen und -Aktien im Wert von 8 Billionen Dollar halten, aufgrund geopolitischer Spannungen und Handelsdrohungen ihr Engagement reduzieren könnten. Bessent kritisierte die Medien dafür, dass sie den Bericht aufgegriffen hatten, der laut einer späteren Stellungnahme der Deutschen Bank nicht die Ansichten der Geschäftsleitung widerspiegelte. Der Vorfall verdeutlicht die politische Sensibilität, die mit Bankanalysen zur Wirtschaftspolitik einhergeht.
US-Finanzminister Scott Bessent kritisierte die Deutsche Bank in Davos wegen der Äußerung eines Analysten, dass die EU-Länder ihre US-Anleihen im Wert von 8 Billionen Dollar als Druckmittel gegen Trumps Politik einsetzen könnten. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, distanzierte sich von dieser Idee und bezeichnete sie als Meinung eines einzelnen Analysten. Während europäische Investoren aufgrund der politischen Unsicherheit eine Diversifizierung in Betracht ziehen, warnen Experten, dass der Einsatz von Kapital als Waffe mehr Schaden anrichten würde als Handelsstreitigkeiten. Ein dänischer Pensionsfonds verkauft US-Anleihen unter Verweis auf die schlechte Lage der öffentlichen Finanzen in den USA, was die Spannungen am Markt weiter verschärft.
Der DAX-Index fiel zur Mittagszeit um 0,7 % auf 24.529 Punkte und setzte damit seinen Abwärtstrend fort, nachdem US-Präsident Trump zusätzliche Zölle für europäische Länder angekündigt hatte. Der Index hat seit seinen jüngsten Rekordhöhen fast 1.000 Punkte verloren und damit die meisten Gewinne der Neujahrsrallye wieder eingebüßt. Analysten sehen aufgrund fehlender positiver Marktimpulse und der geopolitischen Unsicherheit im Zusammenhang mit Trumps geplanter Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos wenig Hoffnung auf eine sofortige Erholung.

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